Goldene Kätzchen und eine fröstelnde Hummel

Goldene Weidenkätzchen mit blauem Himmel und weissen Wolken dahinter – der ideale Anblick:

Auf den ersten beiden Fotos sind Grauweidenkätzchen Salix cinerea zu sehen; wegen des stürmischen und regnerischen Wetters der vergangenen zwei Wochen ist die Blütezeit der meisten Kätzchen leider ungenutzt verstrichen, auf den Spaziergängen der vergangenen Tagen habe ich keine Insekten beobachtet.

Erst heute habe ich gerade mal zwei sehr langsame Dunkle Erdhummeln Bombus terrestris darin gesehen, keine Bienen; es war zwar nicht mehr stürmisch heute, aber ihnen war wohl am Vormittag nach der vergangenen Frostnacht noch zu kalt, und für die Kamera war diese Hummel auf dem Foto hier auch nur „irgendwie“ als Dokumentation fürs Tagebuch erreichbar:

Ich hoffe sehr, die Hummeln hatten nachher im Laufe des Tages mehr Erfolg mit ihrer Nahrungssuche, sie wirkten auf mich sehr langsam und klamm, aber, wie schon erwähnt: wir hatten vergangene Nacht Frost bei uns.
Die beiden oberen Fotos sind vom 19. März 2019, das dritte Bild mit der bedauernswert wackeligen Hummel ist von heute Vormittag, dem 20. März 2019, alle drei sind an Grauweiden-Kätzchen Salix cinerea in der Feldmark bei Lüchow im Wendland aufgenommen, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

8 Gedanken zu “Goldene Kätzchen und eine fröstelnde Hummel

    • Die Kätzchen sind teilweise leider so vom Regen und Wind ramponiert worden, dass ich fürchte, dass die grösstenteils nicht mehr viel herzugeben haben. Aber bei anderen Sträuchern steht die Blüte bald bevor, ich sah gerade die Blutjohannsibeere schon ganz „kurz vor knapp“, das wird dann sicher ein Hummelfest.

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      • Hoffentlich. Heute war ich in einer Staudengärtnerei, um meine Hornveilchenbestände aufzustocken (die ersten Mauerbienen mauern tatsächlich schon!!). Und als ich da war, war keine einzige Biene zu sehen (okay, imkert dort vielleicht niemand), aber auch keine einzige Hummel!! Zwei Schwebfliegen habe ich gesichtet. Und ich erinnere mich, daß ich mal da war und im offenen Gewächshaus jede Menge Hummelköniginnen gestrandet waren. Und diesmal nichts, nüscht, niente! Ich hoffe, die sind woanders unterwegs. Die Gärtnerei liegt so zwischen Gewerbegebiet und Moor / Naturschutzgebiet. Aber solche gähnende Leere bei dem Blütenangebot. Erstaunlich. Der viele Regen wird manches Hummelvolk zurückgeworfen oder vernichtet haben, aber doch nicht alle. Naja, manchmal denkt man, es gäbe keine und plötzlich findet man sie in irgendwelchen Sträuchern, die man nicht im Blick hatte. Die Blutjohannisbeere mag ich gerne. Dann mal fiesta fiesta mexicana 😉

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    • Heute ist es dagegen schon morgens trotz grauen Himmels angenehm mild, vielleicht ist ihnen das Wetter heute wohlgesonnen und sie können sich mal richtig sättigen. Dafür waren ja die vergangenen Wochen nach dem Wärmeeinbruch mit all dem Sturm, Regen und Temperaturen unter zehn Grad denkbar ungünstig gewesen. Nach meiner grippebedingten Hungerphase haben sie jedenfalls meinerseits grosses, grosses Mitgefühl. ^^

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