Auch an den Grauweidenkätzchen beobachtet: Sandbienen und Hummeln

Das überraschend gesichtete Taubenschwänzchen aus dem vorletzten Artikel > hier war nur eines von mehreren interessanten Insekten, die sich am zeitigen und noch recht kühlen Vormittag an den von der Sonne beschienenen Kätzchen der Grauweiden Salix cinerea beobachten liessen:

Die ersten beiden Fotos in der Galerie zeigen dieselbe weibliche Sandbiene mit schönen gelben Pollensammlungen an den Beinen: vermutlich eine Dunkle Weidensandbiene Andrena apicata, soweit ich mich erinnere, habe ich die noch nie zuvor hier gesehen, im Blog erwähnt habe ich sie jedenfalls noch nicht. Sie ist, wie der Name schon sagt, als Nahrungspflanzen auf Weiden spezialisiert.
Auf dem dritten, hochformatigen Bild hängt eine Dunkle Erdhummel Bombus terrestris am Weidenkätzchen, gefolgt von der ersten Pelzbiene Anthophora plumipes, die ich in diesem Frühling gesehen habe, und es sieht sogar nach einem frühen Weibchen aus.
Das fünfte und letzte Foto in der Reihe zeigt wieder eine Sandbiene, diesmal ist es eine Rotendige bzw. Rotschopfige Sandbiene Andrena haemorrhoa.
Bis auf die Dunkle Erdhummel habe ich alle diese Arten heute zum ersten Mal in diesem Jahr beobachten können, der Frühling kommt offenbar in Schwung.

Fotos von heute Vormittag am Königshorster Kanal bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen; zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

7 Gedanken zu “Auch an den Grauweidenkätzchen beobachtet: Sandbienen und Hummeln

  1. Die Dunkle Weidensandbiene kann ich nicht ganz wahrnehmen in ihrer Besonderheit. Ich denke, ich bin auch noch nicht so sensibilisiert wie Du.
    Hummeln habe ich jetzt mehrmals fotografiert, aber diese verschwinden ja völlig in den Blüten und ich habe eigentlich noch keine guten Fotos !!

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    • Die Hummeln zwischen Kätzchen finde ich auch schwierig, obwohl sie doch so gross sind. Überhaupt habe ich das Gefühl gehabt, dass unser permanenter norddeutscher Wind es einem bei diesen grossen lang gefransten Kätzchen mit ständiger feiner Bewegung extra schwer macht, irgendein Insekt ausreichend ruhig fokussieren zu können. Es wirkt fast so, wie kleine Fische zwischen Seeanemonen fotografieren zu wollen.

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