Finde das Taubenschwänzchen!

Hier ist Vorstellungsvermögen gefragt: Finde das Taubenschwänzchen an den Grauweidenkätzchen!

2019-03-24 bei Lüchow morgens unterwegs (1) Taubenschwänzchen - leider nur zu erraten

Es ist leider schneller wieder weggewesen, als ich meine Überraschung überwinden und die Kamera bereitmachen konnte, und so habe ich nur eine ganz eilig hingepfuschte, schemenhafte Bildnotiz dafür, dass auch bei uns im Wendland Taubenschwänzchen Macroglossum stellatarum überwintern, denn als Wanderfalter treffen sie normalerweise erst im Sommer ein.
Wie schön wäre es, wenn dieses Taubenschwänzchen womöglich an meinem Echten Labkraut Galium verum im von dieser Stelle etwa 200 m entfernten Garten herangewachsen wäre, nachdem sie sich ja in grösserer Zahl bis in die späten Septembertage an den Schmetterlingsfliedern Buddelja aufgehalten hatten. In den Hohlräumen der Eiche lässt es sich bestimmt hervorragend überwintern, so ungehindert, wie sie rundum von der Sonne gewärmt werden kann.
Auch im vorigen Jahr entdeckte ich schon sehr früh ein Taubenschwänzchen in den Gartenfliederblüten, nicht so früh wie diesmal, aber immerhin Ende Mai > hier, was auch mit den Wanderungsflügen dieser Nachtfalter nicht zu erklären war. Sie schaffen die Generationenfolgen unter passend günstigen Bedingungen offenbar inzwischen auch vorort.

Das verwuschte Foto ist vom frühen Vormittag des 24. März 2019, aufgenommen an Grauweidenkätzchen Salix cinerea am Wegrand bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

13 Gedanken zu “Finde das Taubenschwänzchen!

  1. Ich bin platt! Das ist ja ein Ding. Wahrscheinlich haben sie nach dem lauen Spätherbst keine Lust mehr Koffer zu packen und abzureisen und überwintern im nördlichen „Florida“, also im Wendland 😉 Ja, das wäre wirklich toll, wenn sie bei dir im Garten überwintern würden. Schöne Entdeckung!

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  2. Heute (30.3.) habe ich auch eines gesehen, bei uns im Garten zum ersten Mal überhaupt, tat es sich am Lungenkraut gütlich.
    Ich hoffe es war nicht nur auf der Durchreise.
    Labkraut steht reichlich bereit 😉

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        • Es tut gut, auf den eigenen paar Quadratmetern Einflussgebiet etwas Positives bewirken zu können.
          Genau heute sah ich auch das allererste Pfauenauge um Weidenkätzchen fliegen, es wirkte ziemlich ratlos, wegen das alles umwallenden Gülle-Gestanks.

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          • Gülle bleibt mir als Städterin erspart…
            Viele meiner alten, zum Teil sehr alten, Schrebergartennachbarn haben ihren Garten aufgegeben bzw. sind gestorben. Sie waren z.T. furchtbare Ordnungsfanatiker, ihren Rosen-, Hecken- und sonstigen Scheren entging kein Hälmchenund mancher wird wohl auch mit Gift nachgeholfen haben.
            Die Jüngeren stürzen sich in den Ökolandbau oder sie brauchen nur ein Plätzchen für Sandkiste und Grill und richten so auch keinen großen Schaden an.

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