Überraschend ein Grünspecht

Der letzte Grünspecht-Besuch im Garten, den ich beobachten konnte, liegt bereits einige Monate zurück: am Morgen des 10. September 2018> stocherte ein junger Grünspecht nach Ameisen. Heute Mittag sah ich im Vorbeigehen durch das Fenster wieder einen, diesmal einen schön ausgefärbten erwachsenen Grünspecht Picus viridis, und hatte sogar das Glück, meine Kamera aus einem anderen Raum holen zu können und ihn trotzdem dort noch vorzufinden.

Anscheinend hatte er eine nahrhafte Stelle im Gras gefunden, um längere Zeit damit zu verbringen, auch wenn er immer wieder für mich hinter Gras oder Zweigen verschwunden ist. Wie es nachher an einer Stelle aussieht, an der ein Grünspecht im Boden nach Ameisen gestochert hat, kann man > hier sehen. Um meine bodennistenden Wildbienen und Hummeln muss ich mir hoffentlich wegen des Grünspechts keine Sorgen machen, es heisst, sein spezialisiertes Interesse gilt in der Hauptsache den bodenlebenden Ameisen, und Regenwürmer, Schnecken oder anderen Insekten stellten nur gelegentliche Beikost dar.

Foto vom Mittag des 27. März 2019 eilig durch das Fenster etwas ungünstig weit weg in den Garten gezoomt, Lüchow im Wendland, Kreis Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

23 Gedanken zu “Überraschend ein Grünspecht

  1. Wow, tolles Foto! Hier höre ich ihn grundsätzlich nur lachen und alle paar Monate schießt er wie der Blitz über das Grundstück…ihn mal so richtig sehen und genießen zu dürfen, ist richtig toll 🙂

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  2. Den hast du wirklich toll (an)getroffen 🙂
    Früher sah ich im Garten – und überhaupt siedlungsnah – häufiger Buntspechte und kaum Grünspechte. Seit einigen Jahren ist es hier umgekehrt.

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    • In der Hinsicht hat sich hier nichts geändert, es waren nie viele von beidem. Dass sie meinen Garten entdeckt haben. liegt wahrscheinlich daran, dass er und sein Bodenleben endlich einen gewissen lohnenswerten „Reifegrad“an Besiedlung erreicht haben, in dem es sich lohnt, herumzustochern. An Bäumen habe ich, bis auf die entkronte, abgestorbene Eiche ja nach wie vor nichts geeignetes zu bieten und in der Umgebung wurde eher gefällt als gepflanzt.

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    • Auf die Artgenossen und Nachwuchs hoffe ich natürlich auch. Im vergangenen Herbst (siehe Link im Artikel) müssen die Jungspechte, die meinen Garten besuchten ja wahrscheinlich aus der unmittelbaren Umgebung hervorgegangen sein. Darum bin ich sehr gespannt, was ich grünspechtisch dieses Jahr zu sehen bekomme.

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  3. Apart, zeg … In Amsterdam is zelfs een huismusje heel erg apart geworden en dat komt, omdat de seizoenen niet meer kloppen … De hele natuur is in de war en verder weet ik het ook niet … Maar 35 à 40 jaar geleden stierf het hierzo, op de Kop van Jut, dus op het Marcanti-eiland van de mussen = der Spatz … Sorry, hoor! * http://www.friedabblog.wordpress.com * 28 maart 2019 * Amsterdam *

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    • Hatte er dort eine Höhle? Bei uns war er nicht, solange der Bewuchs noch weniger Schutz gab, für einen Vogel auf der Rasenfläche, vielleicht ist es ihm momentan leider zu kahl.

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        • Wenn ich mich an seinem bzw. ihrem „Gelächter“ orientiere, haben die ein grosses Gebiet, und gesehen habe ich „meine“ bei mir im Garten noch nie regelmässig, oft wochenlang nicht, nur dass wieder frische Stocherlöcher da waren. Wer weiss, was die für einen Plan haben?

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