Brautspiere und „Diverse“

In diesem Beitrag nehme ich mir „B“ wie Brautspiere und „D“ wie „Diverse“ vom 15. April 2019 vor, mit allem, was sich einzeln als bemerkenswert zeigte, aber keine sortierten Grüppchen ergeben hat und … na gut, zweimal etwas mit Birnbäumen ist auch noch mal darunter gemengt, weil es besser in so eine Galerie hineinpasst.

Zu den Bildern, der Reihe nach:
1. Einer der Stare Sturnus vulgaris, die in diesem Frühling tatsächlich in einem Hohlraum der abgestorbenen Eiche brüten, sitzt in der Sonne und glänzt – vielleicht technisch kein sehr gutes, aber ein für mich und das Gartentagebuch wichtiges Bild.
2. Der Zwetschgenbaum Prunus domestica subsp. domestica öffnet seine ersten, etwas zauselig wirkenden, grünlichweissen kleinen Blüten.
3. Blutpflaumenblüten Prunus cerasifera ‚Nigra‘ gibt es auch noch, aber nicht mehr lange. Ständig fliegen kleine pinkfarbene Pünktchen durch die Luft und bedecken den Boden. Dafür werden die tief dunkelroten Blätter immer grösser.
4. Die Brautspiere hat sich vom Blattwespen-Kahlfrass im vorigen Jahr gut erholt, blüht wieder weiss und grosszügig und bekommt sogar Besuch von kleinen, eher grau als braunen, gestreiften Wildbienen mit länglichem, spitz zulaufendem Hinterleib.
5. Die blühenden Birnbäume ziehen nicht nur Sand- und Mauerbienen an, sondern auch Hummeln. Hier ist es sogar eine beinahe für die Blüten zu schwere Dunkle Erdhummel Bombus terrestris, die sich immer wieder beharrlich auf die Blüten zurückhangelt.
6. Die im Vergleich zur Wildform nur sehr langsam wachsende Kupfer-Schlehe Prunus spinosa Rosea hat wieder einige Blüten mehr als im vorigen Jahr, immer noch nicht viele, aber immerhin mit Sandbienen-Besuch.
7. Es geht auch diesmal nicht ohne Ringelblumen-Foto! Calendula officinalis ist einfach die Gartenheldin der Saison 2018 / ’19, die sich fon ein bisschen Frost nicht beirren lässt und einfach durchmacht in die nächste Saison.
8. Weil die Birnenblätter noch so klein und kaum entwickelt sind, hat sie sich entdecken lassen, die zarte, grüne Gemeine Florfliege Chrysoperla carnea mit den goldenen Augen.
9. Gewöhnlicher Reiherschnabel Erodium cicutarium zeigt sich an vielen Stellen im Garten, auch an neuen, vom vergangenen Jahr ausgetrocknete kahlen Stellen sorgt er für erfreuliche Farbtupfer.
10. Zum Schluss und noch unscheinbar: die Weinrebsorte Vitis vinifera subsp. vinifera ‚Gelber Muskateller‘ tritt gerade erst in die zweite Stufe Knospenenwicklung und hat sie gerade mal der schützenden braunen Winterhüllen entledigt, so dass erste Blattknospen sichtbar geworden sind. Das wird noch dauern …

Fotos vom 15. April 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken.

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