Amsterdam – zuletzt

Meine Amsterdam-Beiträge waren arm an Tierfotos. Man hätte wohl Möwen fotografieren können, oder Enten, aber Singvögel sah ich bei meinen Fusstouren durch die Grachten nur wenige. Parks habe ich nicht besucht, wo es anders sein mag als im Grachtengürtel, wo ausser den allgegenwärtigen Möwen gelegentlich einige kreischende grüne Papageien zwischen den Häusern herumfetzen oder sich Blaumeisen in den bemoosten Ästen der Bäume hören und beobachten lassen, wenn man weit genug oben am > Fenster steht, wie ich am Morgen des Vierzehnten:

Es waren nur vier Tage Amsterdam. Am Morgen des 14. April 2019 war die Zeit herum, und nach dem Frühstücken und Kofferpacken blickte ich müssig aus dem Fensterund sah den Meisen zu, während mein Mann mit der Strassenbahn zum einiges entfernten Parkhaus fuhr, um das Auto zu holen.
Die erste Blaumeise machte noch lautstark für sich Werbung, die zweite trug schon ein weisses Büschelchen weiches Fell im Schnabel, ausgebürstete Katzenhaare vielleicht, und präsentierte es stolz einer Partnerin, die dritte zupfte Moos von den Ästen oberhalb der Keizersgracht. Wer weiss wo sie es hinbringen? Sicherlich haben sie sich mit den Angeboten der menschlichen Dächer und Balkone in der Nähe arrangiert.

Inzwischen beobachte ich schon längst wieder die Meisen im Wendland und habe zwischendurch sogar die in Tschechien und am Neusiedler See besucht, habe also einiges nachzuholen; mal sehen, was eher eintritt: mit den Beiträgen auf den aktuellen Stand zu kommen, oder die 100%ige Auslastung des Medienspeichers zu erreichen.

18 Gedanken zu “Amsterdam – zuletzt

  1. Amsterdam ist eine so schöne Stadt, die auch ich schon besuchte. Las mir gerade in Ruhe alle Beiträge dazu und Danke dir fürs mitnehmen, schöne Erinnerungen wecken.
    Liebe Grüße von Hanne 🌞🍀🌺

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  2. Dem aktuellen Stand, den hinkt man meist hinterher.
    Von Schwerin z.B., wo ich meinen Geburtstag (aufgrund deiner Empfehlung ! ) feierte, habe ich noch kein Bild veröffentlicht. Es wird auch nicht dazu kommen. Ebenso von Kelheim, wo ich mit meiner Liebsten einen Monat später war.
    Das Aufbereiten des Ganzen schluckt eben Zeit und das Neue steht ja schon an der Tür. 🙂

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    • So kommt es mir auch vor, wenn ich über sie und ihr als Unwesen beschriebenes Treiben in Europa lese. Wobei ich diese Missempfindungen wegen ihrer Anwesenheit und ihres Lärms nicht verstehe. Ist der Mensch und seine Geräuschentwicklung nicht viel lauter? Klarer Fall von Beleigtssein der selbsternannten Krone der Schöpfung, weil die Tiere selbst über ihre Anwesenheit entscheiden, vermute ich.

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      • Genauso sehe ich es auch. Ich finde beispielsweise den Lärm einer Dohlenkolonie wesentlich angenehmer als den von Rasenmähern und elektrischen Kantenschneidern und Hochdruckreinigern.
        Dass Waschbär und Sittich & Co sich ausbreiten, ist m.E. eine Form von Evolution. Menschgemachte Evolution wohl – aber eben ganz klar „survial of the fittest“ – sie passen sich an die menschgemachte Umgebung besonders gut an – und das passt dem Menschen dann auch wieder nicht…

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    • Danke, Susanne, ich freue mich sehr, dass du so „dabei“ warst / bist. Vielleicht bringt es dir irgendwann auch noch die eine oder andere Idee für einen eigenen Amsterdam.Ausflug und auf den wäre ich extrem gespannt 🙂

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