Flieder

Er sieht inzwischen nicht mehr wie neu aus, der Flieder im Garten, nachdem er in der zweiten Hälfte des April schon zu blühen begonnen hat. Das erste Foto ist vom 20. April 2019.

Während der darauffolgenden Zeit haben ihm Nachtfröste und Regentage zugesetzt. Als ich zwei Wochen später aus Österreich zurückkam, hatte er schon viele braune Stellen in den Blütendolden; das Foto ist vom 12. Mai 2019.

An diesem Mai-Tag wurde er von einem Kleinen Kohlweissling Pieris rapae besucht, der mit seiner Zunge den Nektar erreichen kann. Dass es noch weitere Besucher gegeben haben muss, lässt sich aus dem dritten Foto rückschliessen:

2019-05-19 LüchowSss Garten Braune od. Busch- Krabbenspinne (Xysticus cristatus) im Flieder (Syriacus vulgaris)

Die ausgewachsene Braune bzw. Busch-Krabbenspinne Xysticus cristatus mit ihrer Beute, einem kleinen dunklen Käfer, fand ich am 19. Mai 2019 auf der Blütendolde; Krabbenspinnen geben einen Platz nicht auf, solange es sich lohnt, sie nicht herunterfallen und die Blüte nicht verblüht ist.
Fotos vom 20. April bis 19. Mai 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

5 Gedanken zu “Flieder

  1. Hach, Flieder! Ich kann ihn fast riechen! Nur für die Vase ist er nicht geeignet, da wird er schnell schlapp. Bei meinen Eltern steht ein Fliederbusch, der letztes Jahr noch voll blühte, in diesem nur sehr spärlich. Vielleicht war der lange, heiße Sommer schuld?

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    • Das ist wahr, in einer Vase wird Flieder entweder matt oder riecht sogar vorher schon ganz anders als vorher, ich versuche das auch nicht mehr.
      Die Hitze hat vielen Bäumen und Sträuchern zu gesetzt. Flieder kann zwar viel aushalten, aber Birken auch und trotzdem sind bei uns viele an der Dürre halb oder sogar vollständig eingegangen. Andererseits hatten meine Flieder auch schon schlechtere Jahre ohne dass klimatisch etwas begründet war. Vielleicht wurde auch mal zu einer ungünstigen Zeit zurückgeschnitten und kommendes Jahr wird es wieder prachtvoll.

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    • Er sieht hier nicht mehr schön aus, aber blüht und duftet noch, letzteres immernoch so, als wäre er wie neu.
      Als Kind habe ich mal Fliederblüten getrocknet, weil ich hoffte, den Duft bewahren zu können – gruselig, wie der sich verändert.

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