Viele Punkte

In der Bildergalerie sind dreizehn Marienkäfer aus sechs verschiedenen Arten zu sehen, und zu den Punkten auf ihren Flügeln gibt es noch Extra-Punkte für zwei im Garten noch nicht gesehene Arten. Alle habe ich auf Kirschen-, Zwetschgen- und Blutpflaumenblättern gefunden, wo ihnen zur Zeit ausreichend Blattläuse zur Verfügung stehen:

Die Asiatischen Harlekin-Marienkäfer Harmonia axyridis verblüffen mich immer wieder mit der Vielfalt ihrer Farben, Punkten und Muster (Bilder 1, 3, 7, 8, 9, 10).
Beinahe ungläubig war ich durch die Entdecklung eines rosafarbene Marienkäfers, genannt Kugeliger Marienkäfer Oenopia conglobata mit einem interessantem schwarzem Muster (Bild 5). Wer denkt denn an Rosa!?
Ebenfalls überrascht hat mich der braune Vierzehntropfiger Marienkäfer oder Blattfloh-Marienkäfer Calvia quatuordecimguttata mit cremefarbenen Tupfen, den ich allerdings nicht zum ersten Mal sah (Bild 4).
Den Totenkopf-, Schachbrett- oder einfach Vierzehnpunkt-Marienkäfer Propylea quatuordecimpunctata (Bild 2) habe ich im Garten schon ab und zu gesehen.
Erfreulicherweise waren auch ein Siebenpunkt Coccinella septempunctata (Bild 10) und ein Zweipunkt Adalia bipunctata in der schwarz-roten Form dabei (Bild 6).
Die Bilder sind alle mit den Artenbezeichnungen untertitelt, also bitte zum Vergrössern der Bilder und zum Lesen der Untertitel die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.
Fotos vom 21. bis 24. Mai 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

18 Gedanken zu “Viele Punkte

  1. Mit einem dieser vom vertrauten Marienkäfer abweichenden Arten von Marienkäfer habe ich unangenehme Erfahrungen gemacht: er stach. War zwar nicht so schlimm wie bei einer Wespe, aber das Unerwartete steigerte den Schmerz, wohl weil ich es als unerhört empfand.
    Täusche ich mich oder ist es wirklich so, dass diese Arten erst in den letzten Jahrzehnten massenhafter in Erscheinung treten? Ich kann mich nicht erinnern sie als Kind wahrgenommen zu haben.

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    • Meine Sommererlebnisse in der Kindheit an der Ostsee war immer von massenhaft auftretenden Marienkäfern begleitet.
      Damals hat man sie massenhaft im Meer schwimen sehen.
      In einem Sommer Ende der 70er begleitete ich eine Jugendgruppe zum Ratzeburger See, und alle, die Gelb trugen wurden von hungrigen Marienkäfern „attackiert“: sie beissen, im äusserten Hunger, auch in menschliche Haut, aber stechen können sie nicht. Das waren übrigens damals die ganz normalen einheimischen Siebenpunkte. Die Kinder waren entsetzt, dass sie lieben Glücksfäferchen so „monsterhaft“ sein konnten.

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  2. Bei dir ist ja was los. Der Blattlausfrühling bringt endlich wieder Leben in den Garten!! Schöne Exemplare. Das Muster des rosafarbenen Käfers ist ja echt skurril. Exotisch! Lustig, den Vierzehntropfigen Marienkäfer habe ich hier auch gerade erst gesehen, allerdings draußen, an den Schlehen. Ich kannte ihn noch nicht. Dank dir weiß ich jetzt, wie er heißt 🙂

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