Seit heute gibt es die Anpassung von Automattic für die WordPress.com-Blogs

Seit heute gibt es die Anpassung von Automattic für die WordPress.com-Blogs: das schon bekannte Cookie-Widget wurde erweitert zum „Privacy & Cookies“-Banner , siehe englischsprachiger Support „Cookie & Privacy Banner Widget“.
Wer das „Cookie-Widget“ schon vorher zugeschaltet hatte, bei dem zeigt es sich in der neuen Version.
Lesen sollte man den Text des Widgets auf dem Dashboard / der Bearbeitungsseite bzw. beim Support dennoch gründlich, denn es wird noch einmal darauf hingewiesen, dass Blog-User, die nicht im Gratis-Modus bloggen, für selbst hinzugefügte Plug-Ins (auch Werbung) die Verantwortung selbst zu übernehmen und entsprechende Hinweise zusätzlich anzubringen haben.

Ausserdem wird empfohlen, eine Seite oder ein Widget einzurichten, um per Links hinzuweisen auf:

> Privacy Policy | Automattic – die Datenschutzrichtlinie für Informationen, die erfasst werden.

> Cookie Policy | Automattic – in der die Cookies und ihre Nutzung erklärt und aufgelistet werden.

Wer nicht nur zum erwerbsfreien Privatvergnügen im Gratis-Modus bei WordPress.com bloggt, sondern aufgrund der Datenschutz-Grundverordnung wegen Einkünften daraus bzw. als Institution, Verein und dergleichen verpflichtet wäre, muss darüber hinaus seine eigenen Zuschaltungen natürlich trotzdem erklären.

25 Gedanken zu “Seit heute gibt es die Anpassung von Automattic für die WordPress.com-Blogs

    • Ich habe das Widget angepasst, soweit es mich betrifft und eine Seite mit Hinweisen verfasst, sprich: einer Erklärung, dass ich einen meinerseits hinsichtlich der Datenschutz-Grundverordnung verpflichtungsfreien Gratisblog betreibe und für Informationen auf WordPress verweise, mit den beiden erwähnten Links. Mehr muss ich nicht.

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        • Wenn du meinen Blog über normale Webansicht besuchst, nicht über den WordPress-Reader, und nicht über die schnelle Mobil-Version, dann stehen oben:
          Startseite , Translations | „Googleations“, About | über das „puzzle“, CC BY-NC-SA 3.0, DSGVO | GDPR, Unsichtbare Grüße | tell me …
          Kopieren ohne dass ich weiss, was jemand auf seinem Blog über die Jahre tatsächlich alles schon verfasst hat, kann ich nicht guten Gewissens gut heissen.
          Man muss schon selbst beurteilen können, ob man irgendwo Rezensionen gegen kleine Belohnungen verfasst, Produkttest geschrieben oder Ähnliches auf der Seite hat, die einen dann auf die Seite der Werbenden und Verkaufenden bringen könnten (ein AGB-Verstoss bei Graitsblogs sowieso).
          Nur weil man mal schreibt, welche Musik einem gefällt, oder ob man mal etwas gekauft hat, das einem gefällt, macht man keine Werbung, da kommt es auf das Wie an.
          Also, wenn du dir sicher bist, dass du wirklich den Regeln der Gratisblogs entsprochen hast, kannst du dich sicherlich an meiner Version anlehnen, eben wolkenbeobachterisch, und weiterbloggen, bitte. 🙂

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  1. Moin. Ich will dir mal für deine viele Mühe zu dem Thema DSGVO, Impressum, usw. danken: DANKE. In der Blogwelt macht sich dazu ja viel Halbwissen und gelegentlich auch eine gewisse Hysterie breit, aber deine qualifizierten Beiträge heben sich davon wohltuend ab.
    Grüße von der Ostsee.

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    • Klar hat es auch etwas mit den persönlichen Bedürfnissen zu tun, wie man damit umgeht, und jeder soll tun, was er für passend hält, und das ist in meinen Augen alles – ausser unnötiger Weise zu löschen und ganz aufzugeben..

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  2. Hallo puzzleblume! Kann ich Deinen Text zur DSGVO 1:1 übernehmen. Ich habe einen langen, unhandlichen Text bei mir eingebaut und würde den gerne ersetzen. Viele Grüße und vielen Dank für Deine Einblicke in die (Deine) Natur! Ralph

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    • Lieber Ralph, ich denke schon, wenn dein Blog zu 100% deinen privaten Interessen dient.
      Das kann ich nicht beurteilen, aber wenn, dann müsste es auch für dich eigentlich stimmen.
      Rebloggen ist ja seitens WordPress ausdrücklich ein Teil des Blog-Lebens und hat mit der Datenschutz-Grundverordnung, die für Er-Werbliche Zwecke und Institutionen, aber nicht für private gilt, nichts zu tun.
      Wenn jemand das nicht möchte, das seine vielleicht auch mal persönlicheren Inhalte ohne vorherige Rückfrage rebloggt werden, ist das wieder eine andere Sache, und kann im Einzelnen geklärt werden. Z.B. über ein Kontaktformular, denn wer Abmahn-Anwälte fürchtet, muss ihnen als privater Blogger seine Kontaktdaten nicht per Impressum „schenken“: wir Privatpersonen sind diejenigen, die durch das Gesetz geschützt werden sollen!
      Liebe Grüsse, Heide

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      • Liebe Puzzle! Herzlichen Dank für Deine Antwort.
        Ich habe eine Kategorie „Datenschutz“ eröffnet, um einigermaßen den Überblick zu behalten. Aber die Antworten vernebeln gelegentlich meinen Kopf und bei Dir erst wurde ich fündig.
        Mein Blog hat keine materiellen Interessen. Ich teile bloß, was ich lese und sehe, und der Blog ist auch umsonst. Letzteres, was Du schreibst, habe ich auch bei Jörg Schieb vom WDR so verstanden: es ist ein Gesetz für uns!?
        Vielen Dank also für Dein Einverständnis! Liebe Grüße, Ralph

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        • Seltsam, aber früher, als die Blogwelt noch neu war, lange bevor kommerzielle Blogs und andere Social Media um sich gegriffen haben, verstanden sich manche Blogger gern als eine Art „Dienstleister“ an ihren Lesern: ich glaube, gerade diesen wird ein solches Denken gerade zum mentalen Verhängnis, denn die reale Geschäftswelt hat die virtuelle Welt an sich gerissen, und wir Privatpersonen hängen sozusagen gemeinsam mit im Netz, aber es ist ein Gesetz für uns, die kleinen Fliegen. 🙂

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          • 2009 war z.B. Facebook noch überschaubar. Irgendwann wurde es peinlich und nun habe ich kaum ernsthaften Kontakt zu irgendwem dort. Der Zuckerberg wuchs und wuchs!

            Diese Seite hier war früher statisch, nur für VHS Kurse gedacht. Und so verging die Zeit. Hier und auf meinem Zweit-Blog mit dem alten Namen Dao-Weg (gerade dort) wuchs aber die Zahl der „Dienstleister“ mehr und mehr an. Ich kenne hier wie dort nur wenige oder glaube sie zu kennen.

            Bislang nervte mich nur einmal eine Person, es war ein Anfängerfehler von mir. Sie wollte als Autorin eines Bildes von Tankred Dorst 800€ von mir. Ich habe sie auf 50€ herunter gehandelt. Sie war so unangenehm. Die Geschäftemacher, die Geschäftswelt, der Nektar unserer Zivilisation.

            Wie bin ich froh, dass es noch kleine Fliegen gibt. Viele Grüße ins Wendland und all Deinen schönen Tieren! Ralph

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