Storchenschnabel


Bildergalerie mit Garten-Storchenschnabel Geranium x oxonianum, Kleinem Kohlweissling Pieris rapae, Blaugrünem Schenkelkäfer Oedemera nobilis, auch Grüner Scheinbockkäfer genannt, Hain-Schwebfliegen Episyrphe balteatus und dem braunen gewöhnlichen Scheinbockkäfer Oedemera femorata am Vormittag des etwas wetterwendischen 30. Juni 2016 im Garten in Kukate fotografiert, das Foto mit der Steinhummel Bombus lapidarius drei Tage zuvor.


Wenn ich die Vielfalt der Insekten beobachte, die sich von den rosa Blüten angezogen fühlen (hier nur im Vorübergehen innerhalb weniger Minuten ein paar geknipst) komme ich zu dem Fazit, dass man von Storchenschnabel im Garten gar nicht genug haben kann! Selbst an dämmerigen Nichtschönwettertagen bleiben die malvenähnlichen Blüten dieser hier im Kukater Garten blühenden Sorte von morgens bis abends für alle hungerigen Insekten geöffnet und werden gern besucht, sie sehen schön wildpflanzenähnlich aus und wachsen auch dicht und inselähnlich, wofür ich ja eine Vorliebe habe.
Wenn ich wieder in meinem eigenen Garten herumwühlen kann, muss ich mich unbedingt auch praktisch mit dem Thema beschäftigen, denn die Blüten finde ich sehr hübsch, und die Insekten selbst an regnerischen Tagen hier auf den Blüten zu sehen, ist einfach schön. Die Blütezeit des Balkan-Storchenschnabels im eigenen Garten > siehe hier in Lüchow ist seit Wochen vorüber, während der grossblumige blaulila Himalaya-Storchenschnabel, der im österreichisch-burgenländischen Garten kaum zu bremsen war > hier ansehen , mir im sandig-durchlässigen Boden meines Gartens im norddeutschen Wendland bei mehreren Versuchen immer wieder eingegangen ist.
Auch wenn ich entdecke, dass sich verschiedene wilde Storchen- und Reiherschnäbel in den Garten eingeschlichen haben, lasse ich sie gern stehen. Bläulingsraupen brauchen z.B. Gewöhnlichen Reiherschnabel als Nahrung. Den eigentümlichen Duft des Stinkenden Storchenschnabels mag ich sogar richtig gern, wahrscheinlich weil er für mich so nach Herumstreifen und Kindheit duftet.
Jedenfalls merke ich mir mal „Storchenschnabelsuche“ vor. – Wie immer, zum Vergrössern die kleine Bilder in der Galerie anklicken, und „unter den Links“ im Text verbergen sich ebenfalls Fotos.

8 Gedanken zu “Storchenschnabel

  1. Hello! I’m in Germany once again now & now finally living here..!
    I missed your posts..ahh these flowers reminds me of how beautiful Deutschland is..Nature at my doorstep!
    Hoping you are alright..and I will catch up real soon. 🙂

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  2. Der Stinkende Storchschnabel (Ruprechtskraut), den du im Text nennst, ist hier auch sehr häufig, wächst sogar in ziemlich schattigen Wäldern, deren Geruch(skulisse) er mitbestimmt.
    Wie haben sich die Storchschnäbel seit damals in deinem Garten entwickelt?

    Gefällt 1 Person

    • Es gibt eine Stelle unter einem grossen Hasel-Strauch, die ihm offensichtlich ganz besonders behagt, und dort hält sich der für mich so gar nicht Stinkende Storchenschnabel nun schon jahrelang. Bei der Trockenheit der früheren Jahre fand er wohl andere Standorte weniger geeignet, also hat er sich so gut wie gar nicht vervielfacht. Vielleicht dieses Jahr … ich hätte nichts dagegen. Mich erinnert der Duft wahrscheinlich immer an frühere Aufenthalte in den Buchenwäldern der 5-Seen-Region in der Holsteinischen Schweiz, wo meine Grossmutter wohnte.

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